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Namibia

Exklusive Rundreise durch Namibia

Exklusive Rundreise durch Namibia
Januar 17
16:48 2017

Das südliche Afrika fasziniert mich. Die Weite, die Natur, die Wildnis und vor allem die Gegensätze. Als ich die Möglichkeit bekam an einer 14-tägigen Rundreise der besonderen Art durch Namibia teilnehmen zu können konnte ich mir, nach einem kurzen „Kleingeldcheck“, diese Möglichkeit nicht entgehen lassen.

Anreise nach Namibia

Von München ging es zuerst nach Johannesburg, von wo es nach zwei Stunden weiter nach Windhoek, der Hauptstadt Namibias ging. Nach einem kurzen Snack ging es aber auch schon weiter. Wir trafen unseren Fahrer und Guide, der sich mit dem zungenbrecherischen Namen Ngazetungue vorstellte, sich aber mit Charles zufriedengab.

Die berühmte rote Dünenlandschaft von Namibia

Die Rundreise beginnt in der Kalahari Wüste

Mit einem Land Cruiser ging es dann nochmal 4 Stunden weiter zur Camelthorn Kalahari Lodge. Da war erst mal entspannen angesagt. Zum Abendessen hatten wir Gesellschaft von ein paar Weißbart-Gnus, welche sich den Pool der Lodge als Wasserloch ausgeguckt haben. Die Lodge ist relativ klein aber bietet alles was man braucht. Das Abendessen war hervorragend. Danach saß ich einfach n meinem Stuhl und schaute in den Sternenhimmel der südlichen Halbkugel.

Kurz nach Sonnenaufgang gab es ein kleines Frühstück, bevor wir mit Buschmännern zu einer Wanderung durch die roten Dünen aufbrachen. Neben vielen sehr interessanten Informationen und Begegnungen mit Wildtieren ging es zurück zur Lodge wo ich mich wieder dem Blick in die unglaubliche Weite der Kalahari widmete.

Ein Schloss in der Wüste

Am nächsten Tag geht es früh los, denn wir haben eine weitere 300 Kilometer Fahrt tief in die Ebenen der Namib Wüste vor uns. Was sich stressvoll anhört ist absolut faszinierend. Das Mariental und die Maltahöhe sind einfach unglaublich schön. Irgendwo in der Mitte der Fahrt kommen wir am Schloss Duwisib vorbei. Dieser Bau ist der skurrilste Anblick der ganzen Reise. Der Bau sieht aus wie eine mittelalterliche Ritterburg, welche eher auf einen Hügel in der Fränkischen Schweiz stehen sollte als in der Wüste Afrikas. Das Schloss ist komplett mit ritterlicher Eingangshalle, Kreuzgang und Zinnenturm ausgestattet. Das Namibia Wildlife Resort betreibt dort ein paar Gästezimmer und einen Campingplatz.

Schloss Duwisib inmitten der Wüste in Namibia

Unsere Fahrt ging nach einer kurzen Pause und einem Snack weiter zur Dessert Homestead Lodge. Nach einer kurzen Rast hatten wir die Option einen Ausritt in den Sonnenuntergang zu unternehmen. Da sich Rhoody und Pferderücken aber nicht vertragen, habe ich dem für mich vorgesehenen Pferd einen freien Abend und mir ein paar Bier gegönnt.

Die höchsten Dünen der Welt

Am nächsten Tag ging es in das Sossusvlei, wo man die höchsten Dünen der Welt bestaunen kann. Der „Big Daddy“ erhebt sich fast 400 in die Höhe. Die orangenen Dünen stehen in einem extremen Kontrast zum strahlend tief-blauen Himmel, was die ganze Szenerie unwirklich erscheinen lässt. Laut Charles ist das Sossusvlei, welches Teil des UNESCO Welterbes Namib-Sandmeer ist, vor etwa 5 Millionen Jahren entstanden.

Rote Dünen auf dem Weg nach Sossusvlei in Namibia

Nach zwei Tagen in der Dessert Homestead Lodge geht die Fahrt weiter durch den Namib-Naukluftpark Richtung Atlantik. Es geht über Schotterpisten durch Mondlandschaften am Rande der Namib-Wüste entlang und ich kann mich an dieser unglaublichen Weite einfach nicht sattsehen. Unterbrochen wird mein Staunen nur von Charles, der hier und da ein paar Episoden aus dem Wüstenleben oder Legenden über die Geister und Götter der Ureinwohner und der Stämme Namibias einstreut.

Unser nächster Stopp war die kleinen Küstenstadt Swakopmund, davon aber im nächsten Teil mehr.

Über den Autor

Rhoody Brust

Rhoody Brust

Rhoody kommt aus der fränkischen Bierstadt Bamberg. Als gelernter Sound Engineer tourte er schon im Alter von 20 Jahren mit mehr oder weniger namhaften Acts quer durch Europa, Südamerika und Japan. Fremde Orte, Länder und Kulturen faszinierten ihn so sehr, dass er mit 32 seinen Job an den Nagel hängte, um in Südostasien eine Karriere als Tauchlehrer und Resort Manager zu starten. Seit nunmehr 13 Jahren lebt und arbeitet Rhoody in dieser Region. Einige seiner Erlebnisse teilt er auf seinem englischsprachigen, nicht immer 100% politisch korrekten Blog. Einige seiner journalistischen Arbeiten sind in deutschen Tauchmagazinen zu finden. Wenn dann noch etwas Zeit bleibt, versucht er sich als Hobby Webmaster, um seinen Lesern die wunderbare Unterwasserwelt der Philippinen näher zu bringen.

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