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Tansania

Tansania Travel Tipps

Tansania Travel Tipps
Juli 28
11:53 2015

Natürlich können wir hier nicht die hunderte Seiten in Reiseführern ersetzen. Wenn mich jedoch ein Freund nach Tipps fragt, gebe ich ihm folgenden Tipps:

Leichtes Gepäck

Leichtes Gepäck ist wohl einer der am meisten strapazierten Begriffe in vielen Reiseführern. In Tansania ist dies jedoch wichtiger als in vielen anderen Urlaubszielen. Wer in den kleinen Fliegern oder engen Bussen, die für die meisten Trips innerhalb des Landes benutzt werden, reist oder auch auf den Safaris in Zelten schläft, will nicht überladen reisen. Mit 30 Kilo im Gepäck wurde mein Trip nicht nur manchmal zu einer Schlepperei, sondern oft auch wirklich lästig, wenn ich in einer der „fliegenden Kisten“ mit meinem Monster-Rucksack unterwegs war.

Tansania mit dem Zug

Was viele nicht wissen ist, dass man ein paar der entlegensten Nationalparks mit dem Zug erreichen kann. Die Ost-West Route der „Tanzansia-Zambia Railway Authority – TAZARA“ führt durch atemberaubende Natur, über Hochplateaus und mitten durch den dichten Regenwald des Udzungwa National Park. Die knapp 2000 Kilometer zwischen Daressalam und New Kapiri Mposhi, der Endstation im Westen, kosten in der ersten Klasse des „Expresstrain“ knapp 50 Euro und ist wirklich ein Erlebnis. Die „Commuter Train“ ist zwar um einiges günstiger, aber für Touristen eher nicht zu empfehlen. Weihnachten und Ostern bietet TAZARA Sonderzügen mit historischen Dampflokomotiven an.

Der Kilimanjaro ist Pflicht

Der mit 5895 m über dem Meeresspiegel höchste Berg Afrikas ist auch der höchste freistehende Berg der Welt. Wer Tansania bereist und dem gleichnamigen Nationalpark keinen Besuch abstattet, verpasst wohl den Höhepunkt der ganzen Reise. Der Kilimanjaro ist für viele Volksstämme der Region ein heiliger Berg mit vielen interessanten mystischen Geschichten. Selbst wenn man so wie ich um die dreistellige Kilozahl Körpergewicht schwankt, gibt es keine Entschuldigung dafür, keinen Tages-Hike durch den Park mit seiner unglaublichen Artenvielfalt zu unternehmen. Für eine Besteigung des Berges stehen 8 verschiedene Routen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden zur Auswahl. Die Besteigung dauert zwischen 5 und 9 Tagen.

Das Kitulo Plateau – Der Garten Gottes

Das Kitulo Plateau und der gleichnamige über 400 km2 große Nationalpark liegt im Südwesten des Landes. Er wird von den Einheimischen auch der Garten Gottes genannt. Ich bin beim besten Willen kein Botaniker, aber die überwältigende Schönheit der wilden Blumen, wenn im Morgengrauen der Nebel der aufgehenden Sonne weicht, wird mir immer unvergessen bleiben. Im Park selbst gibt es keine Hotels. Auf der Farm im Park gibt es ein paar sehr einfache Unterkünfte. Es ist geplant in naher Zukunft drei Campingplätze im Park einzurichten. Im nahegelegenen Matamba gibt es zudem zwei einfache Guest Houses.

Kleinigkeiten in Tansania

Der höchste Berg Afrikas, tausende Gnus, Elefanten, Giraffen, Zebras, … da kann man schon mal die Kleinigkeiten aus den Augen verlieren. In den meisten Parks finden sich bis zu 500 verschiedene Vogelarten. Am Boden tummeln sich Geckos und Chamäleons, in den Bäumen sitzen die unglaublich niedlichen, nachtaktiven Buschbabys und im Morgengrauen sind die farbenprächtigen Riedfrösche am Quaken.

Go Big in Tansania

Ein Tipp für alle Fotoenthusiasten: GO BIG!!!
Normalerweise gehe ich mit einer meiner Canons und einem Sigma 18-250mm Objektiv auf Reisen. Ein treuer Begleiter, der für fast alle Situationen geeignet ist. Als ich jedoch aus 100 Metern Entfernung das „Eye of the Tiger“ knipsen wollte, wünschte ich mir dann doch mein 400mm Objektiv zur Hand.

Wer nur mit seinem Smartphone unterwegs ist oder eine kleine Digitalkamera benutzt, nimmt den Jeep, einen Baumstumpf oder ähnliches als Auflage und Stabilisator zu Hilfe.

PS: Selfies mit Großwild in freier Wildbahn sind wahrscheinlich keine so gute Idee…

Über den Autor

Rhoody Brust

Rhoody Brust

Rhoody kommt aus der fränkischen Bierstadt Bamberg. Als gelernter Sound Engineer tourte er schon im Alter von 20 Jahren mit mehr oder weniger namhaften Acts quer durch Europa, Südamerika und Japan. Fremde Orte, Länder und Kulturen faszinierten ihn so sehr, dass er mit 32 seinen Job an den Nagel hängte, um in Südostasien eine Karriere als Tauchlehrer und Resort Manager zu starten. Seit nunmehr 13 Jahren lebt und arbeitet Rhoody in dieser Region. Einige seiner Erlebnisse teilt er auf seinem englischsprachigen, nicht immer 100% politisch korrekten Blog. Einige seiner journalistischen Arbeiten sind in deutschen Tauchmagazinen zu finden. Wenn dann noch etwas Zeit bleibt, versucht er sich als Hobby Webmaster, um seinen Lesern die wunderbare Unterwasserwelt der Philippinen näher zu bringen.

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